Im Dunklen lässt sich gut munkeln

Diese Redensart steht eigentlich dafür, dass man  Geheimnisse im Schutze der Dunkelheit bespricht, da im Dunkeln die Gefahr des Entdecktwerdens geringer ist.

Da fragt man sich natürlich, warum finden viele Präsentationen heute immer noch im Dunklen statt?
Geht es bei Präsentationen und Vorträgen etwa um die Weitergabe von Geheimnissen?

Ganz sicherlich nicht. Denn das vorrangige Ziel von Präsentationen ist die Weitergabe von Informationen und diese Weitergabe sollte möglichst umfassend und erfolgreich verlaufen.

Aber warum finden dann viele Präsentationen dennoch im Dunklen statt?

Im Dunklen sehen die Teilnehmer wenn überhaupt nur einen Teil der Gestik des Vortragenden; die Ausdruckskraft des Vortrages leidet unnötig.

Im Dunklen ist es schwierig Notizen anzufertigen oder auch etwas nachzuschlagen.

Und im Dunklen ist es schwierig die anderen zu sehen.

Letzteres mag für den einen oder anderen, der in der letzten Nacht nicht ausreichend Ruhe fand, auf den ersten Blick durchaus wie eine erholsame Gelegenheit erscheinen, das Aufarbeiten des Wissensdefizits wird vermutlich im Nachhinein jedoch mehr Zeit erfordern als eine aufmerksame Teilnahme eingefordert hätte.

Schlussendlich schützt die Dunkelheit den Vortragenden davor zu erkennen, ob seine Zuhörer Ihm folgen können oder gar Fragen haben.

Das Ergebnis ist maximal ein mittelmäßiger Präsentationserfolg bei einigen wenigen wirklich interessierten und das alles nur damit die an die Wand geworfene Präsentation etwas besser aussieht!?! Dann kann eigentlich nur noch ein gutes Essen dafür sorgen, dass nicht fast alles in Kürze vergessen ist.

Gut – bei einem Vortrag ergibt sich der Gesamterfolg aus dem gesprochenem Inhalt, der Gestik, der multimedialen Präsentation und der Qualität des Mitreißens. Den multimedialen Präsentationsinhalten werden gern 40% des Erfolgsanteils zugesprochen. Aber rechtfertigen 40% höhere Erfolgsaussichten die aufgeführten Nachteile der „dunklen Seite“ in Kauf nehmen zu müssen?

Klar – im Zeitalter wo es nahezu keinen Haushalt mehr ohne farbenfrohen Flachbildschirm gibt, kann man mit einer blassen kaum lesbaren Präsentation bzw. Projektion kaum noch jemanden begeistern. Da schrumpfen die 40% Multimedia-Erfolgsanteil auch erheblich zusammen.

Wie also können wir den Erfolg einer Präsentation vergrößern?

Ich empfehle einen freundlichen hellen Raum, eine(n) freundliche(n) Vortragende(n) die bzw. der in der Lage ist, alle im Raum Anwesenden mitzureißen und vom Thema begeistern zu können und eine farbenfrohe kontrastreiche multimediale – möglichst interaktiv ergänzte – Präsentation, denn nur dann erreichen wir die angepeilten 100 Prozent bzw. einen Wert oberhalb von 90 Prozent.

Geht nicht – meinen Sie?

Es gibt doch LED-Wände – die funktionieren sogar im Freien.
Gut, die Auflösung ist recht niedrig, die Pixelung dafür recht grob und stromhungrig und schwer sind die auch noch.

Ok, dann vielleicht mit einem großen Monitor?
Auf einer der letzten Messe habe ich ein 150 Zoll Gerät gesehen – wenn Sie den einsetzen ist ganz sicher jeder im Raum begeistert – außer vielleicht die Leute vom Einkauf, da die den Kaufpreis lieber für eine neue Produktionshalle investieren wollten.

Dann nehmen wir halt die preiswerte Lösung, eine Monitor-Wand aus mehreren sogenannten Steglos-Bildschirmen. Klingt doch irgendwie toll – steglos. Auf den letzten Messen habe ich mich nur immer gefragt, warum man bei diesen Splittwänden so merkwürdige Kreuze im Bild hatte. Ein genauer Blick ergab, dass die Bildschirme im Prospekt stegloser waren als in der Realität. Unser Auge bzw. Gehirn mag sich mit regelmäßigen Stegen einfach nicht wirklich anfreunden. Für eine bewegte Hintergrundkulisse mag so eine „Steg-behaftete Lösung“ ok sein, aber für eine Präsentation mit stehenden Inhalten, bei der die Teilnehmer dann auch noch etwas über die Stege hinweg lesen können sollen, da sieht das doch eher wie ein Kreuzworträtsel als wie eine überzeugende Präsentation aus.
Und Rätselraten können die Leute zudem zuhause wesentlich günstiger.

Fassen wir noch einmal den bisherigen Stand zusammen:

– LED Wand: keine ausreichende Auflösung, starke Pixelung
– riesen großer Monitor: schick aber kaum bezahlbar und daher vermutlich unrentabel
– steglose Monitor Splitt-Wand: nicht für stehende Inhalte geeignet
– Projektion: hochauflösende gut lesbare Darstellung – zumindest im Dunklen

Was machen wir also – richtig wir projizieren kontrastreich und hochauflösend in einem hellen Raum und faszinieren alle Anwesenden.

Geht nicht – denken Sie?

Geht doch – behaupte ich!

Schauen Sie sich doch einfach einmal die nachfolgenden Videoclips an.

Und dann teilen Sie mir doch bitte mit, ob Sie sich meiner Meinung („geht doch“) anschließen wollen.

Gern verrate ich bei entsprechender Resonanz, warum das scheinbar Unmögliche doch möglich ist, sowohl für Konferenz- und Tagungsräume wie auch für Großveranstaltungen, Messen und Events.

 

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Im Dunklen lässt sich gut munkeln was last modified: November 19th, 2014 by Bodo Olschewski